Der Komiker Markus Weise

Komik

Dem “Komischen”  ist Markus seit 1992 verbunden. Unter professioneller Leitung machte er “Theater von Kindern für Kinder”. Zunächst wurden bei den “Villa Kids” vorwiegen Musiktheaterstücke geprobt und aufgeführt. Später bei der “Villa GMBH” studierten die vier Ensemblemitglieder klassische Clowns-nummern ein. Hierbei spielte Weise die Rolle des dummen August.

2001 wurde Markus Weise Mitglied beim Niederdeutschen Theater Delmenhorst (NTD) und spielte fortan Rollen in komischen und heiteren Stücken. Das Bremer Waldau Theater engagierte ihn 2010 und 2011 für zwei Komödien. 2014 verpflichtete ihn die August-Hinrichs-Bühne (Niederdeutsches Schauspiel) des Oldenburgischen Staatstheaters in der Komödie “Männerhort – Een Platz för Keerls”.

2000 entdeckte Weise durch den Parodisten Jörg Knör in der Fernsehsendung “7 Tage 7 Köpfe” seine Kunst zu Stimmenparodien, Comedy und Moderation. Durch den damaligen Bürgerfunk Bremen (Umland) wurde er “entdeckt” und sein erstes Programm als “Inge Meysel” wurde aufgeführt. Viele Auftritte auf Geburstags-, Vereins-, Firmenfeiern und Hochzeiten folgten.
2004 erweiterte er sein Repertoire um die “Büttenrede” und trat damit erstmals bei den Büttenabenden der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine auf (“Fasching um den Ring”). Mit seinen Büttenreden ist er aber nicht nur im Ganderkeseer Fasching ein Garant für gute Laune und Lachsalven, sondern auch deutschlandweit. Sogar der “Bund Deutscher Karneval” buchte ihn für seine 21. Jahreshauptversammlung (2006). 2010 wurde Weise auf Helgoland für seine Dienste um die Erhaltung und Förderung des Inselkarnevals mit der “Goldenen langen Anna” ausgezeichnet.

Das “Delmenhorster Kreisblatt” (Verlag RIECK GmbH & Co. KG) engagierte Markus Weise 2009 für einen satirischen Wochenrückblick in Form einer Internetsendung: “Weises Witzige Woche“. 2009 gründete er mit zwei weiteren Pädagogen die Kinderband “Die Latzhosen”. Die drei vertonen moderne und klassische Kinderlieder (Weise: Gitarre, Altsaxophon, Ukulele, Perkussion) auf witzige pädagogische Art und Weise, mit einem witzigem Kinderanimationsprogramm.

Mit seinen Stimmenparodien war Markus Weise bereits Gast in Hörfunk- und TV-Sendungen. Hierzu zählen u. a. Auftritte bei “Verstehen Sie Spaß? (ARD, 2005), “Lachen und Stimmung aus Lüders Krug” (NDR, 2007), “Helmut Kohl liest Gerhard Schröder” (Radio Bremen 4, 2006) oder in der Kinowerbung für “Borgmeier Public Relations” (2007).
2008 konnte Weise bis ins Finale von “Bully sucht die starken Männer” (Pro7) sein schauspielerisches Talent in der Rolle des “Gorm” (Foto) beweisen. Im Finale erreichte er den 2. Platz. Seit seinem Auftritt bei Michael “Bully” Herbig wurde er mit Kleindarstellerrollen/ Komparseneinsätzen in Filmen und Serien besetzt. U. a. “Gier – Mit Glanz und Gloria” (ARD, 2010), “Haltet die Welt an” (ARD, 2009), “Richter Alexander Hold” (Sat.1, 2009 und 2010), Tatort: “Königskinder” (ARD, 2010) oder “Terra X – Atlantis der Nordsee” (ZDF, 2010).
Der Privatfernsehsender “Center.TV Bremen” verpflichtete Markus 2011 und 2012 zu einer Co-Moderation von “Sascha LIVE” mit Sascha Borchers.

Von 2011 bis 2012 absolvierte Markus die Fortbildung “Theaterpädagogik” am TPZ Lingen. Mit dieser Professionalisierung konnte er in die Inszenierungsarbeit beim Niederdeutschen Theater Delmenhorst einsteigen. Durch seine Erfolge als Regisseur verpflichtetet noch weitere Bühnen des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachen und Bremen auf Markus für ihre Theaterstücke. Vorwiegend aus dem heiteren Genre.

Zu einem Höhepunkt seiner Karriere gehört der Guinnes Weltrekord “Die meisten Witze in einer Minute” (Rekord: 21 Witze), den Markus im August 2012 in der RTL II Fernsehsendung “Guinnes World Records – Wir holen den Rekord nach Deutschland” gewann.

Markus hat sich dem komischen Fach gewidmet und traf 2013 die Entscheidung, seine Arbeit zu professionalisieren und als Komiker zu qualifizieren. Von Mai 2013 bis Dezember 2016 absolvierte er die Ausbildung zum “gepr. Darsteller für Clowntheater und Komik” an der ersten staatlich anerkannten Clownschule in Hannover (“TuT – Schule für Tanz, Clown und Theater“).